Als Onkologie bezeichnet man das Fachgebiet,
das sich mit Krebserkrankungen befasst.
 
           
           
  Die Bezeichnung Krebs steht für eine Gruppe unterschiedlicher Erkrankungen, die eines gemeinsam haben: die unkontrollierte Teilung von Zellen eines Organs. Was daraus entsteht, ist ein Tumor. Es gibt gutartige sowie bösartige Tumoren.
 
Nur bösartige Tumoren werden als Krebs
bezeichnet. Tumorzellen, die ein Organ befallen
(z. B. Lungentumor), können aber mit dem Blut-
und Lymphstrom in andere Körperorgane gelangen
(z. B. Leber) und dort Tochtergeschwülste bilden: Man spricht von Metastasen.
    Primärtumor und Metastasen können alle Organe befallen. Wenn ein Tumor in einem Organ festgestellt wird, ist es wichtig zu wissen, ob es sich bei diesem Tumor um einen Primärtumor oder um eine Metastase handelt. Dann können Punktionen des befallenen Organs notwendig werden. Die Diagnose wird durch eine Gewebeprobe gesichert (His­tologie).
 
Ist ein Tumor und seine Ausbreitung festgelegt, bieten sich mehrere Therapiemöglichkeiten je nach Art und Ausdehnung der Erkrankung:
> Operation
> Strahlentherapie
> Chemotherapie
> eine Kombinationstherapie von zwei
    oder mehreren dieser Behandlungsformen