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Das Blut besteht aus Blutzellen und Plasma.
Bei Blutzellen unterscheidet man:
> rote Blutkörperchen:
Sie versorgen den Körper mit Sauerstoff.
> weiße Blutkörperchen: Sie sind die
Körperpolizei und schützen unseren Körper
gegen Eindringlinge (z. B. Viren, Bakterien,
Tumorzellen). Sie werden wiederum grob
unterteilt in Granulozyten und Lymphozyten.
> die Blutplättchen: Sie sind mit den
Gerinnungsfaktoren zusammen für die
Blutstillung verantwortlich. |
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Die Blutzellen werden im Knochenmark gebildet. Wenn das Blutbild über eine längere Zeit verändert ist, muss eine Ursache gesucht werden. Um eine Diagnose zu stellen, muss manchmal eine Knochenmarkpunktion durchgeführt werden. Das gewonnene Material wird dann in unserem Labor sowie auch in einem anderen speziellen Labor untersucht (spezielle Färbungen, Untersuchung von Erbmaterial etc.). Erst dann kann zwischen einer gestörten Produktion, wie z. B. bei myelody-splastischem Syndrom, aplastischer Anämie, Leukämie oder Hämoglobinopathie, und einem Verbrauch (z. B. bei Virusinfektionen oder Autoimmunerkrankungen) unterschieden werden. |
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