Wir unterscheiden zwei grundsätzlich verschiedene Diabetestypen:
Einerseits „Typ 1“ und andererseits den „Typ 2“.
Unser Ziel ist es, genau die Behandlungsart zu wählen, die am besten
zu Ihnen und Ihren Lebensumständen passt.

  Typ 1
Beim Typ 1 Diabetes produziert die Bauch-
speicheldrüse kein Insulin mehr oder nur noch
ganz wenig. Ohne Insulin sind wir jedoch nicht
lebensfähig. Das Insulin muss also von außen
zugeführt werden. Dies geschieht mit einem
sogenannten „Pen“ und einer ganz feinen
Nadel, i. d. R. in das Unterhautfettgewebe
des Bauches. Typ 1 Diabetiker sind lebens-
lang auf diese für sie lebensnotwendige
Therapie angewiesen.

 

  Typ 2
Bei allen Typ 2 Diabetikern liegen zwei Störungen vor. Einerseits eine verminderte Insulinwirkung und andererseits eine gestörte Insulinausschüttung. Nur wenn beide zusammen vorhanden sind, tritt ein Diabetes Typ 2 auf. Der Typ 2 Diabetes ist ungleich häufiger als der Typ 1 Diabetes. In Deutschland sind 95 Prozent aller Diabetiker Typ 2 Diabetiker und nur 5 Prozent Typ 1 Diabetiker. Die Therapie beim Typ 2 Diabetes ist unterschiedlich und dürfte sich durch neue Medikamente in der nächsten Zeit gravierend ändern.